Kapitel 12
Bella's Sicht:
Ich war gespannt wie es hier noch so war, denn Jake und ich hatten bisher nur unsere Zimmer und den Speisesaal gesehen.
Und kennen gelernt hatten wir hier auch noch Niemanden.
Wie kannten noch nicht einmal den Namen der Frau, die uns in Empfang genommen hatte.
Was mir aber gefiel, war, dass Jake und ich nun doch noch ein wenig Zeit für uns hatten.
Doch ich hatte auch das Gefühl, dass es nicht so bleiben wird.
Aber erklären konnte ich mir dies auch nicht wirklich.
„Alles ok?“, fragte mich Jake und sah mich forschend an.
Da ich ihm ja schlecht sagen konnte, was ich dachte, da ich nicht wusste wie er darauf reagieren würde, schüttelte ich meinen Kopf und lächelte ihn zuckersüß an.
„Es geht mir immer gut, wenn ich in deiner Nähe bin mein Schatz.“, meinte ich und gab ihm einen Kuss.
Wie so oft verlor ich mich in unserem Kuss und wir lösten uns erst wieder voneinander, als krachend die Tür aufgestoßen wurde und ein Mädchen, das aussah, als hätte es soeben das schönste Geschenk aller zeiten bekommen, lächelnd ins Zimmer gestürmt kam.
„Oh Bells, ich bin so froh Dich wieder zu sehen!“, trällerte sie und nahm mich, so schwer es auch wegen Jake war, in den Arm.
Doch ich wusste nicht was sie meinte, denn ich wusste nicht, wer sie war.
„Was ist?“, fragte sie mich, als sie sich von mir löste.
Konnte ich sie einfach so vor den Kopf stoßen?
Oder sollte ich es langsam angehen lassen?
„Du hastz mich vergessen!“, rief sie gekränkt aus und sprang förmlich vom Bett weg.
Das schockte mich, aber auch Jake starrte sie erschrocken an denn er hatte wohl, genau wie ich, nicht mit so einer Reaktion gerechnet.
„Woher sollte sie Dich denn kennen?“, fragte Jake sie und in dem Moment fiek mir zumindest ein Name ein und auch wenn ich nicht wusste, ob es ihrer war fragte ich sie leise:„Alexandra?“
Daraufhin sah sie mich wieder strahlend an und Jake hingegen musterte mich nur verwirrt.
Das war, wie ich fand auch verständlich, denn für mich war diese ganze Situation auch unverständlich.
„Du weißt es also doch noch.“, sagte sie und ich hörte ihr an, dass sie shr erleichter war.
„Leider nicht wirklich. Es tut mir leid.“, antwortete ich ihr betrübt.
Ich hatte schon das Gefühl, sie nicht verletzten zu wollen, da sie mir etwas bedeutete.
„Ich war doch Deine Beste Freundin. Als wir klein waren und Du nach Forks kammst um Charlie zu besuchen, da bist Du immer zu mir nach Hause gekommen, oder ich kam zu Dir. Und als Du vierzehn warst, kamst Du nicht mehr nach Forks, weshalb unsr Kontakt leider auch abbrach.“, erklärte sie mir.
Ich konte ihr ansehen dass es ihr sehr nahe ging und so löste ich mich ganz von Jake und nahm Alexandra in den Arm, um sie zu trösten.
Ich wollte sie nicht verletzten, doch ich konnte sie ja auch schlecht anlügen.
„Schick mich bitte nicht fort“, schluchzte sie an meiner Schulter und ich fagte mich, warum sie sowas sagte.
Auch wenn ich mich nicht an sie erinnern konnte, so würde ich sie doch nicht einfach wegschicken.
„Auch wenn ich mich nicht an Dich erinnern kann, so können wir doch jetzt Freundinnen werden.“, meinte ich zu ihr und meinte auch alles so wie ich es sagte.
„Wirklich?“, fragte sie michund sah mich mit ihren verweinten, großen Kulleraugen an und lächelte als ich zur Bestätigung nickte.
„Das wird klasse. Doch ich sollte Dich eigentlich zum Trainingsraum bringen.“, antwortete sie darauf und zog mich zu meinem Kleiderschrank.
„Du musst Dich aber vorher aber noch umziehen!“, sagte sie bestimmt und erinnerte mich somit etwas an Alice, doch daran wollte ich nicht denken.
Und man hörte ihr nur zu deutlich an, dass sie eben noch geweint hatte, doch ich wollte nicht einsehen, dass es wgen mir gewesen war.
Leider spuckte mir nun Alice im Kopf umher und es war gar nicht so einfach sie wieder zu vergessen und mit jedem Gedanken mehr an sie, wurde ich immer wütender.
Was leider nicht unbemerkt blieb.
„Was ist los, Maus?“, fragte mich Alexandra.
„Nichts.“, antwortete ich ihr so neutral wie es nur ging und wollte mich selbst auch mit meiner Antwort überzeugen, denn warum sollte ich noch an sie denken, sie waren es doch nicht wert.
Ich war es ihnen ja auch nicht wert gewesen.
„Aber was soll ich denn Deiner Meinung nach anziehen?“, fragte ich sie, damit sie nicht nachfragen konnte was wirklich los war.
Aber ihrem Gesicht nach zu urteilen war für sie dieses Gespräch noch nicht zu ende.
„Darüber reden wir später noch!“, bestätigte sie meine Vermutung und fing danach an meinen Kleiderschrank zu durchforsten.
Etliche Klamotten flogen kreuz und quer durch das Zimmer, doch als sie fertig mitsuchen war und mir zeigte, was ich anziehen sollte, staunte ich nicht schlecht.
Das was sie mir da zeigte, sah sehr schick aus schien aber auch bequem zu sein, also das perfekte Outfit für mich.
Ich war mir nur nicht ganz sicher, ob es auch so gut an mir aussehen wird, wie jetzt.
„Also, wenn das genauso gut an mir aussieht wie so und Deine Wahl immer so ausfallen wird, darfst Du mir auch öfter mal was zum Anziehen raussuchen.“,sagte ich zu ihr und sie strahlte daraufhin förmlich.
„Gut, dann hast Du in mir eben Deine Persönliche Stylistin gefunden!“, rief sie euphorisch aus.
Ich war froh, sie wenigstens ein wenig glücklich gemacht zu haben.
„Könntest Du nun kurz raus gehen?“, fragte ich sie und nahm die Klamotten entgegen.
„Und er?“, fragte sie und deutete auf Jake.
„Er darf bleiben, immmer hin ist er mein Freund.“, antwortete ich ihr und öffnete ihr die Tür.
Ich genoss es richtig dies zu sagen, mein Freund, mein Freund.
Das klang wie Musik für mich.
Nach einem Blick, der mir sagte, wie unfair ich doch war, verschwand sie dann aus meinem Zimmer.
„Was war das denn eben für 'ne Show?“, fragte Jake mich belustigt und stand schon neben mir, um mich in den Arm zu nehmen.
„Ich weiß es nicht.
Doch ich fand es einfach richtig, sie glücklich zu machen.“, antwortete ich ihm und kuschelte mich an ihn.
Irgendwie hatte ich einfach keine Lust Jake alleine zu lassen.
Doch da ich Alexandra nicht gleich wieder kränken wollte, zog ich mich, Jake's gierige Blicke ignorierend, schnell um und trat mit einem Bis später. Ich liebe Dich, Jake aus meinem Zimmer um mich nach Alexandra umzusehen.
Und ich sah sie auch gleich, am anderen Ende des Ganges.
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