Samstag, 4. Juni 2011
Reisen
Bella's Sicht.
Wo war ich den jetzt schon wieder?
Ich war mir nur der Dunkelheit bewusst, aber warum?
Und was hat es mit dieser Stimme auf sich?
Das alles waren Fragen die mir wohl nur der Besitzer dieser Stimme beantworten konnte.
Plötzlich drang eine, mir so vertraute und im Moment doch so fremde Stimme in mein Bewusstsein.
Sie rief meinen Namen und ich sollte aufwachen.
Aber ich schlief doch gar nicht, oder?
Wie sollte ich den schlafen und gleichzeitig alles mitbekommen und mir so viele Gedanken darüber machen können?
Aber auch wenn ich nicht schlief, so wollte ich doch eigentlich diese Ruhe genießen und mich weiter auf die Fragen in meinem Kopf konzentrieren.
Auf der anderen Seite hatte ich das Gefühl meine Augen zu öffnen, also tat ich es und starrte direkt in Jake's Gesicht.
Sein Mienenspiel wechselte von besorgt zu glücklich.
Plötzlich spürte ich seine Hand an meine Wange, wie er sanft darüber strich.
"Bella,", flüsterte er mit einem leichten Schmunzeln in der Stimme,"na bist du auch wieder da?"
Das war doch jetzt wohl nicht wahr,oder?
"Jake, lass den Schwachsinn.", sagte ich leise gab mir aber doch mühe es eindringlich zu sagen.
Als Antwort darauf bekam ich nur einen Blick der so viel aussagte wie, ~So kennen wir sie doch~.
Als er mich nach einer Weile immer noch nicht los lies sagte ich:"Jake, mir geht es jetzt besser du kannst mich wieder loslassen."
Und so wie es aussah war er mit seinen Gedanken sehr weit weg gewesen.
An was er wohl gerade gedacht hatte?
Na ja war wohl nicht so wichtig da er mir ja gleich antwortete: "Äh ja klar, sorry".
Sofort beeilte er sich mir aufzuhelfen.
Ich schaute mich nun zum ersten mal richtig um und konnte nicht glauben was ich sah.
Das gesamte Stück Wald war total verschmort und abgebrannt.
Was war hier denn passiert?
Natürlich fragte ich das auch sofort Jake der mich nur schief anstarrte und fragte ob ich nicht wüsste was ich getan hatte.
Und ich konnte mich wirklich nicht daran erinnern.
Er fragte auch an was ich mich denn noch erinnern konnte und ich sagte es ihm.
Wieso auch nicht?
Dann fing er an mir zu berichten was er gesehen hatte und es war beängstigend.
Und noch schlimmer für mich war es als er mir sagte ich könne auch nicht mehr zu Charlie zurück.
Das gab dann auch denn Ausschlag und ich brach weinend zusammen.
Warum?
Warum konnte mein Leben nicht einmal normal verlaufen? Laut dieser Stimme soll ich ein Engel sein, toll.
Nur wozu?
Ich bin doch nichts besonderes, nur ein Mädchen das noch nicht einmal weiß wo es hingehört.
Aber vielleicht kann ich durch das Engel sein ja meinen Platz in der Welt finden?
Würde ich so vielleicht auch IHNEN begegnen?
Ich wusste nicht wie lange wir noch hier waren, doch plötzlich, so kam es mir jedenfalls vor, erhob ich mich und meinte zu Jake: "Und wo soll ich nun hin?"
Er kratzte sich am Hinterkopf als müsste er erst mal angestrengt nachdenken.
"Zu erst kommst du mit nach La Push und dann verreisen wir.", antwortete er mir.
"Wohow, mal ganz langsam. Was heißt wir? Und warum verreisen?, fragte ich ihn und er schaute mich sehr komisch an.
"Du glaubst doch nicht das ich dich einfach so alleine gehen lasse, denn hier bleiben kannst du nicht.", erwiderte er.
Das er so einfach mit mir weggehen wollte, obwohl er hier doch seine Aufgaben hatte, hatte ich nicht erwartet.
"Denkst du das die anderen dich so einfach gehen lassen?", fragte ich ihn, woraufhin er nur mit den Schultern zuckte und meinte sie könnten ihn nicht aufhalten.
"Und wo wird es dann hingehen?", fragte ich Jake, der mich dann angrinste und sagte, dass ich aber viele Fragen hatte und ob ich ihm denn nicht vertraue.
Aber ich vertraute ihm, sogar blind würde ich ihm vertrauen und das wusste er genau.
"Laufen oder fahren?", fragt mich Jake plötzlich.
"Laufen natürlich", antwortete ich ohne umschweife.
Er grummelte noch was, was wie ein ~Ich würde ja gerne ein Wettrennen laufen~anhörte und dann machten wir und auf den Weg.
Auf den Weg in ein neues Leben.
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